BlackBerry Curve 8900 – QWERTZ Tastatur – T-Mobile

Konkrete Information zum Handy:

BlackBerry Curve 8900 – QWERTZ Tastatur – T-Mobile

Technische Information zum Handy:

BlackBerry Curve 8900 – QWERTZ Tastatur – T-Mobile

  • Deutsche Tastatur im QWERTZ-Layout mit beweglichem Trackball, ESC- und Menütaste zur intuitiven Menüsteuerung, hochauflösendes 2,44 Zoll-Farbdisplay mit 480×360 Pixel
  • Verfügbare Funktionen: WLAN-kompatibel IEEE 802.11b/g, Integrierter GPS-Empfänger, Media Player für Audio und Video, Videoaufzeichnung, BlackBerry Maps, Mobile E-Mail, Organizer, Browser, Mobiltelefon, Zugriff auf Unternehmens-EDV, SMS/MMS
  • 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus, automatischem Blitz und Bildstabilisierung, Videofunktion
  • Netzkompatibilität: GSM 900/1800/GPRS (Europa, Asien, Australien, Südamerika (teilw.)), CDMA 850/1900/GPRS (Nordamerika), EDGE
  • Lieferumfang: BlackBerry Curve 8900, Akku, Micro-USB Kabel, Micro-USB Reiselader mit Aufsätzen, Stereo-Headset, Tasche, Anleitung, CD

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Online-Konmmentare zum Handy:

BlackBerry Curve 8900 – QWERTZ Tastatur – T-Mobile

BlackBerry Curve 8900 – QWERTZ Tastatur – T-Mobile (Wireless Phone Accessory) Ich habe mich vor einigen Monaten nach einem neuen Mobiltelefon umgesehen, da mein altes z.B. im Bereich Internetnutzung nicht viel zu bieten hatte und ich auf Internet unterwegs nicht verzichten wollte (in einer fremden Stadt mal eben Google benutzen zu können ist schon gut).

Mein neues Telefon sollte diese Bedingungen erfüllen: Gutes Display, sollte als MP3-Player zu gebrauchen sein, sollte 3.5mm-Buchse haben (so dass man beliebige Ohrhörer anschließen kann), sollte eine USB-Schnittstelle haben über die man auch laden kann und es sollte eine brauchbare Schnappschusskamera beinhalten.

Ich habe ohne Witz drei Monate gesucht, bis ich endlich den 8900 gefunden habe. Das Gerät ist der Hammer: Ich brauche kein Ladekabel mehr (einfach über USB anschließen, fertig), ein proprietäres Datenkabel entfällt (ist halt USB), hat Bluetooth und WLAN, die Kamera ist gut, man kann auch komplizierte URLs direkt eintragen dank QWERTZ-Keyboard. Die Internet-Nutzung ist gut, da der Trackball ein guter Mausersatz ist und das Display viel darstellen kann (man sollte nicht unbedingt den internen Browser benutzen sondern Opera Mini oder den Bolt-Browser (beta) nehmen).

Das Gerät verpackt bis zu 32GB microSDHC Speicherkarten, die man im Betrieb wechseln kann (was man aber wohl selten tun wird). Ich habe meine gesamte MP3-Sammlung mittlerweile auf dem Gerät und somit immer bei mir. Ich habe mir ferner ein Bluetooth-Headset (Jabra 3030) geholt. Das hängt an meiner Stereoanlage, so dass ich also meinen 8900 verwenden kann, um Musik auf die Anlage zu streamen.

Außerdem lerne ich im Moment Französisch. Dabei hilft das Teilchen ungemein: Ich höre Podcasts von France Bleu, die ich mir mit Podtrapper ohne irgendwas selber tun zu müssen direkt auf den 8900 regelmäßig herunterladen lasse. Wenn mir Vokabeln fehlen, schlage ich die im Internet per Browser nach und trage sie anschließend in meine Vokabel-Notizen im Gerät ein. So kann ich sie auch schön wiederholen, wenn ich Zeit habe (beim Frisör, Zahnarzt, was auch immer). Außerdem lade ich mir RSS-Feeds über Viigo herunter, so dass ich auch mein Verständnis für geschriebenes Französisch verbessern kann. Die Qwertz-Tastatur ist hier auch wirklich wichtig: Während man bei Schreiben von rein deutschen Texten noch gut mit T9 auskommt, ist es bei gemischt-sprachlichen Sachen wirklich wichtig, wenn man sie direkt eingeben kann (eine T9-Eingabehilfe müsste man wohl deaktivieren bzw. ständig von Deutsch nach Französisch umstellen (besonders nervig, wenn man Vokabellisten erstellt)).

Ein paar nette Kleinigkeiten am Rande: Das Kameralicht (der „LED-Blitz“) lässt sich als Taschenlampe missbrauchen (wirklich hell), man kann sich die Menuitems selber hinlegen wo man sie haben will (ersetzt Shortcuts sehr gut), das Bluetooth beherrscht auch AVRCP (Bedienung des 8900 vom Headset aus – praktisch eine Art Uplink, der den Downlink per A2DP ergänzt), das GPS ist praktisch, der Akku wechselbar, die Tastatur macht beim Texten wirklich Spaß.

Einziger Wermutstropfen ist die Akkulaufzeit, die im Vergleich zu Dumbphones eher klein ist. Mein Gerät kommt etwa zwei Tage mit durchschnittlicher Nutzung mit einer Ladung aus, bevor es aufgeladen werden muss (sei es durch Kopplung per USB an einen Rechner oder durch das Ladegerät). Das ist aber auch nicht wirklich so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ich damit MP3s höre (auch über Bluetooth an die Stereoanlage gestreamt), über WLAN im Internet surfe, ab und zu auch über das GSM-Netz im Internet surfe, das Display so hell ist dass es einen in Grund und Boden strahlt wenn man will, viel texte, damit auch Vokabeln lerne (die Displaybeleuchtung bleibt schließlich an) und mir praktisch täglich neue Podcasts über WLAN runterlade. Bei einem Smartphone muss man sich daran gewöhnen, das Gerät über Nacht ins Cradle zu stecken (ein Zubehörteil, aber sehr empfehlenswert).

Mein Bericht stützt sich auf mittlerweile ziemlich genau drei Monate Erfahrung.