Nokia Lumia 800 Smartphone (9,4 cm (3,7 Zoll) Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Windows Phone Mango OS) T-Mobile-Branding schwarz

Konkrete Information zum Handy:

3,7 Zoll T-Mobile-Branding

Technische Information zum Handy:

Nokia Lumia 800 Smartphone 3,7 Zoll T-Mobile-Branding

  • 9,4 cm (3.7 Zoll) AMOLED Touchscreen mit ClearBlack-Technologie
  • Neues Windows Phone 7.5 Mango Betriebssystem
  • 8 Megapixel Kamera mit Weitwinkelobjektiv
  • 16 GB interner Speicherplatz, 512 Mbyte SDRAM Speicher
  • Lieferumfang: Handy mit T-Mobile-Branding, Akku, Ladekabel, USB-Charger, Soft Cover, Headset, Schutzhülle, Bedienungsanleitung (Hinweis: Nur mit micro-SIM verwendbar; erhältlich beim Netzbetreiber)

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Online-Konmmentare zum Handy:

Nokia Lumia 800 Smartphone 3,7 Zoll T-Mobile-Branding

Nokia Lumia 800 Smartphone (9,4 cm (3.7 Zoll) AMOLED Clear Black-Touchscreen, Micro-SIM only, Windows Phone Mango OS, 8 MP Kamera) schwarz (Elektronik) Seit etwas mehr als einer Woche verwende ich das Lumia privat. Es löst das iPhone 3GS ab, weshalb sich das Lumia mit diesem Gerät messen muss. Dienstlich verwende ich ein Omnia 7, so dass ich ein anderes – und zudem hochwertiges – Windows Phone zum Vergleich heranziehen kann.

Im Gegensatz zum Omnia 7 wird das Lumia privat verwendet, so dass sich ein deutlich anderes Einsatzprofil ergibt:

‚ Musik und Podcasts hören und steuern

‚ Navigation

‚ Email- und Messaging

‚ Spiele

‚ Fotos

‚ und telefonieren

Natürlich will ich mich mit dem Lumia gegenüber dem iPhone 3GS nicht verschlechtern.

Das Gerät ist leicht größer als das 3GS und deutlich kleiner als Omnia 7. Während 3GS und Omnia 7 ein planes Display haben, ist das vom Lumia gewölbt. Was zunächst wie eine Spielerei klingt hat praktische Vorteile: des Effekt des Metrodesigns, welches durch Abschneidungen anzeigt, dass durch vertikales Scrollen weitere Informationen vorliegen, wird durch die Wölbung gut unterstützt. Aus meinem subjektiven Blickwinkel behaupte ich, dass die Wölbung die Fingerführung bei der Bedienung unterstützt. Nokia hat ein AMOLED-Display verbaut, welches dem der Vergleichsgeräte deutlich überlegen ist. Hier muss man anmerken, dass der Vergleich mit dem 3GS nicht ganz fair ist, da Apple mit dem 4 und 4S bereits neuere Technolgie bereitstellt. Dass das Bild auf dem Nokia jedoch deutlich besser als beim Super AMOLED des Omnia 7 ist, hat mich schon überrascht. Bislang war dieses meine Referenz.

Die Anordnung der seitlichen Hardwaretasten ist komplett anders, als ich es bislang gewohnt bin. Bei der Lautstärke habe ich mich relativ schnell daran gewöhnt, beim On/Off-Taster jedoch nicht. Der Fotoauslöser ist wie bei jedem Windows Phone rechts unten. Auf meinem Gerät sind die Tasten gut eingefasst und klappern nicht. Die Tasten am unteren Rand sind Sensortasten, was mich zuerst nicht begeisterte, da diese gerade bei Spielen leicht ausgelöst werden können. Zu meiner Überraschung hat es Nokia hinbekommen, sie so anzubringen, dass selbst Fruit Ninja, bei welchem ich auf anderen Phone ständig durch diese Tasten rausgeworfen wurde (Negativbeispiel Mozart), angenehm und ohne Unterbrechung zu spielen war. Erst, wenn man eine der Sensortaste gezielt tippt, wird eine Aktion ausgelöst.

Geladen wird das Gerät – wie alle neueren Mobiltelefone – via Micro-USB. Der Anschluss verbirgt sich oben unter einer Klappe. Ein Aufkleber weißt den Benutzer darauf hin, wie die Klappe zu öffnen ist. Nach zwei, drei Versuchen ist die Klappe leicht zu öffnen. Trotzdem finde ich den Schiebemechanismus beim Omnia 7 deutlich besser, da Befürchtungen, die Klappe abzureißen dort nicht aufgeworfen werden. Rechts daneben ist die Micro-SIM eingelassen. Diese öffnet man durch schieben. Damit adaptiert Nokia in gewisser Weise Apple, jedoch braucht man beim Nokia keine Hilfsmittel, um den SIM-Schlitten herauszuziehen.

Musik

Die Musik kann entweder als dem Marketplace geladen oder via Zune überspielt werden. Als Alternativen bieten sich das UKW-Radio und Nokia Musik an. Ersteres kann nur mit eingestecktem Headset verwendet werden, da hier die UKW-Antenne verbaut ist, letzteres ist eigentlich nicht mehr als ein Link zum Zune-Musicplayer bzw. dem Nokia Musikangebot (zum kaufen). Eigentlich bedeutet, dass Nokia Music mehr könnte, wenn es die GEMA nicht gäbe. Oder der Benutzer ein wenig findig ist. Hat man Zugriff auf das in Deutschland nicht verfügbare Feature, kann man Playlisten nach Genre und Thematik (New Releases, Bestsellers etc.) mixen lassen. Das funktioniert im WLAN erstaunlich gut und startet nach einer kleinen Verzögerung. Während des Betriebs habe ich keine Unterbrechungen festgestellt. Für unterwegs kann man den Mix offline speichern. Die Qualität der Songs ist dabei ordentlich (digital und komprimiert).

Ich selbst nutze hauptsächlich den Zune-Musicplayer. Die Bestückung läuft dabei vollautomatisch (man bestimmt den oder die Ordner auf dem Sync-Rechner und überläßt Zune den Rest) oder manuell. Letzteres ist arg umständlich: im Gegensatz zu iTunes muss man die Musik über das Suchfeld suchen, was schnell funktioniert, da die Songs von Zune indexiert werden. Dann zieht man den gesuchten Song (oder die) in das Phone. Leider ist es nicht möglich von außerhalb (z. B. mit dem Explorer) die Songs nach Zune zu ziehen, so dass die Bestückung aus einem Ordner zum Geduldsspiel wird. Im Gegensatz zu iTunes werden die Songs nicht normalisiert, so dass man unterwegs durch unterschiedliche Lautstärken überrascht werden kann.

Die Podcasts werden bei mir von einem dritten Programm geladen und automatisch aufs Phone gespielt. Ist der Podcast gehört, entfernt ihn Zune beim nächsten Sync automatisch.

Die Ausgabe der Musik über die externen Laufsprecher ist mäßig. Hier ist das iPhone deutlich besser. Das mitgelieferte Headset hat die gleiche Qualität: der Klang ist blechern. Die Bedienung über das Headset war mir wichtig, hier sind die iPhone-Ohrhörer Referenz und bleiben es auch: erstens kann man mit den Nokia-Hörern nur Pause drücken und vorspringen (Rückspringen klappt entweder nicht oder es geht tatsächlich nicht) , zweitens läßt sich die Lautstärke nicht über die Hörer steuern und drittens sieht das eingefasste Metallstück zur Steuerung zwar sehr edel aus, ist aber wenig praxistauglich. Das Drücken zur Pause und noch mehr das Vorspringen wird zum echten Geduldsspiel, so dass ich in der Hälfte der Fälle das Phone dann doch aus der Tasche nehmen muss. Das war ich vom iPhone so nicht mehr gewohnt. Immerhin: die Bedienknöpfe sind am Lock Screen angebracht, so dass man das Telefon nicht entsperren muss, um die Musik zu steuern.

Ein weiteres – und schönes Gimmik, ist die Einfärbung des Lock Screens: entweder mit einem von Zune heruntergeladenen Fotos der Künstler oder einem roten Farbverlauf. Stoppt man die Wiedergabe, fadet der Lock Screen zum normalen Hintergrundbild.

Navigation

Das Lumia liefert mit Nokia Navigation als einziges Windows Phone eine kostenlose Navigation mit. Das hat auch das iPhone nicht. Das System ist durchaus brauchbar und muss sich vor der Google Navigation (auf den Androiden) nicht verstecken. Wer will, kann sich die Karten pro Land, und bei größeren Ländern pro Bundesland/Provinz herunterladen. Das spart im Ausland Roamingkosten. Allerdings benötigt die Navigation initial eine Internetverbindung, so dass es im Moment für das Ausland bedingt tauglich ist.

Das Navi selbst genügt meinen Ansprüchen nicht: so manches Ziel habe ich nicht auf Anhieb gefunden. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nicht angezeigt. Der Wechsel Tag-/Nachtmodus muss manuell vorgenommen werden. Das Einfügen von Zwischenzielen geht im Moment nicht. Positiv ist jedoch, dass die Navigation bei längerer ungeplanter Standzeit auf einer Strasse versucht, automatisch eine Ausweichroute zu berechnen.

Deshalb verwende ich Navigon Europe. Es kostet zwar Geld, nutzt dafür die Fähigkeiten des Lumias voll aus. Im Gegensatz zum iPhone, wo sich das Navigon zu eine bestimmten Uhrzeit in den Tag-/Nachtmodus stellt, zeichnet sich hier der Helligkeitssensor verantwortlich. Weiterhin ist Navigon Europe komplett Offline-fähig, allerdings eben nur auf Europa beschränkt.

Der Ortungschip des Lumias gefällt durch eine äußerst schnelle Bestimmung der eigenen Position. Da können weder das iPhone noch das Omnia 7 mithalten.

Gut kommt hier das AMOLED-Display zum tragen: bei keinem Vergleichsgerät kann ich so präzise die Informationen, auch bei Sonneneinstrahlung, ablesen.

In einem Carkit ist die Position des Micro-USB-Anschlusses nachteilig. Ich muss das Lumia deutlich niedriger hängen, damit das Kabel zur Stromzufuhr nicht zu straff ist. Bei manchen Fahrzeugen, wie dem A3, ist die Position der Stromzufuhr so weit von der Mittelkonsole entfernt, dass ich arge Probleme beim Anschluss hatte. Abhilfe schafft, das Gerät im Querformat zu positionieren. Bei der Mercedes A-Klasse konnte ich das Gerät auch im Hochmodus ohne Probleme betreiben.

Nachteilig wirkt sich die mäßige Qualität der Außenlautsprecher aus. Die Navigationsstimme ist auf dem 3GS deutlich besser zu hören.

Ebenfalls sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Navigation während eines Telefonat „weggedrückt“ wird und somit ruht. Beim iPhone sagte die Stimme dann noch, wann man abbiegen soll. Zumindest beim Navigon ist das nicht der Fall, obwohl das technisch mit Windows Phone möglich sein sollte.

Email und Messaging

Das ist eine der großen Stärken des Lumia. Eigentlich des Windows Phones. Die Postfächer sind sehr übersichtlich und können einzeln oder als Sammelpostfach betrieben werden. Schön ist, dass der Eingang einer neuen Nachricht – und eines verpassten Telefonats – im Lock Screen angezeigt werden. Hat man jedoch ein Sammelpostfach eingerichtet, sieht man nur, dass eine neue Nachricht vorhanden ist, nicht jedoch aus welcher Quelle. Das ist wiederum der Fall, wenn man die Postfächer einzeln betreibt.

Die Quellen sind vielfältig: Windows Live (Hotmail), Outlook (Exchange/Office 365), Nokia Mail, T-Online (bei gebrandetem Gerät), Yahoo Mail, Google,…
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