Nokia N79 canvas white (Quadband, UMTS, 5MP-Kamera, inkl. 3 Monate Navigation) Smartphone

Konkrete Information zum Handy:

Smartphone

Technische Information zum Handy:

Nokia N79 canvas white Smartphone

  • Quadband-Mobiltelefon für GSM 850/900/1800/1900-Netze (EDGE), Automatischer Frequenzbandwechsel in GSM-Netzen
  • 5-Megapixel-Kamera (2.584 x 1.938 Pixel), Autofokus, Videoaufzeichnung mit bis zu 640 x 480 Pixeln (VGA) und bis zu 30 Frames/s
  • Auswechselbare Xpress-on Smart-Cover
  • Nokia Nseries Musik-Player, Integrierter UKW-Sender (88,1 108 MHz), Klingeltöne: MP3, AAC und polyphone (64-stimmige), 35 Klingeltöne vorinstalliert
  • Lieferumfang: Nokia N79, Zwei N79 Xpress-onTM Smart-Cover, Akku, Reise-Ladegerät, Micro-USB-Datenkabel, microSD-Speicherkarte (4 GByte), Headset, DVD

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Online-Konmmentare zum Handy:

Nokia N79 canvas white Smartphone

Nokia N79 seal grey (Quadband, UMTS, 5MP-Kamera, inkl. 3 Monate Navigation) Smartphone (Elektronik) Vorweg: Ich war vorher Besitzer vom Vorgängermodel N73 und im Grunde genommen immer sehr zufrieden mit dem Handy. Leider ist es mir gestohlen worden, deshalb habe ich mir das neue N79 zugelegt, was im Internet überwiegend positive Bewertungen erhalten hat.

Design: Das N79 ist ein Goldstück wenn man es das erste Mal in der Hand hält. Schmuckes Design, sehr flach, N-Serien typisches Display, auswechselsbares hinteres Cover (2 Zusätzliche sind im Lieferumfang enthalten) und sehr flache Tastatur… Da sind wir auch schon beim allergrößten Kritikpunkt meiner Rezession angekommen. Die Nummerntasten sind nicht gewöhnungsbedürftig wie ich mir Anfangs dachte, sondern eine einzige Katastophe. Dadurch, dass die Tasten 1-8 + #, alle auf einer Höhe liegend und praktisch kein Druckpunkt vorhanden ist, ist es so gut wie ein Ding der Unmöglichkeit eine fehlerfreie Sms zu schreiben oder einen Kalendereintrag zu tätigen. Es ist egal ob man ein Sms Profi, oder jahrelanger Handyuser ist, mit dem Handy kann man nicht fehlerfrei eingeben, da man sich einfach aufgrund der schrecklichen Bauart (Tastaturlayout) ständig vertippt. Also für alle „Viel-Sms-Schreiber“ bzw. Businessleute ungeeignet!

Software & Betriebssystem: Die Menüführung ist N-Serien typisch. Wer bereits ein Nokia Handy der N-Serie besessen hat, wird sich sofort zurechtfinden. Klare Menüstruktur. Am Standartdisplay kann man sich oben 6 Symbole individuell konfigurieren und unten 2. Dadurch hat man azuf die häufigst genutzten Programme bzw. Optionen immer einen Schnellzugriff was wirklich praktisch ist. Ein sehr gutes Feature ist der Update-Prüfer. Diesen kann man so konfigurieren, dass alle Programme in bestimmten Intervallen auf Updates geprüft werden. Dadurch sind alle Programme und das Betriebssystem vom Handy selbst immer am letzten Stand. Natürlich geht das auch über die Ovi-Software.

Musikplayer: Der integrierte Musikplayer ist gegenüber den N73 mnoch einen Tick besser geraten. Er verfügt über eine Coveranzeige, man kann Surround Sound simulieren und die Oberfläche ist um einiges aufgeräumter. Einen iPod kann das Handy zwar nicht ersetzten, aber für Gelegenheitshörer stellt das N79 eine gute Alternative dar.

Galerie: In der Galerie findet man die geschossenen Fotos bzw. Videos, die man mühelos über die Nokia Ovi-Suite auf den PC per USB-Kabel übertragen kann. Alternativ hat man die Möglichkeit, die Fotos auf die Ovi-Plattform raufzuladen. Das ähnelt sehr stark Facebook & Co. Allerdings sollte man das schon über einen moderaten Datentarif verügen, um am Monatsende keine böse Überraschung zu erleben.

Kamera: Die 5MP Kamera mit Carl Zeiss Zoom ist zwar nicht allerletzte Stand der Dinge, jedoch für gelegentliche Schnappschüsse durchaus geeignet. Es gibt verschiedenen Motivfunktionen, den Weisabgleich kann man abstimmen oder auch eine Schnappschussfunktion wo 6 Bilder in 2 Sekunden gemacht werden. Ein Manko nur am Design. Die Abdeckung geht leider sehr oft in der Hosentasche auf, daher sollte man immer wieder mal einen Blick draufwerfen, da sonst der Akku ziemlich schnell leer ist.

Ovi-Software: Die Nokia Ovi-Softwar bietet eine gute Alternative zur Nokia N-Suit und hat nicht mehr mit den Kinderkrankheiten zu kämpfen. Das Gute: Man kann auch alte Abspeicherungen von der N-Suite mit der Ovi-Suite wiederherstellen. Dadurch verliert man keine alten Datenbestände. Einzig die Übersicht ist bei der neuen Software etwas kompliziert ausgefallen. Dadruch müssen sich User der Vorgängersoftware erst wieder neu orientieren.

Nokia-Maps: Das N79 bringt ein „vollwärtiges“ Navigationssystem mit. Die Testzeit ist ab der ersten Benutzung auf 3-Monate beschränkt. Die Karten Österreich, Deutschland, Schweiz sind im Package enthalten. Da ich zuvor noch über kein Navi verfügt habe, jedoch über diese Funktion ziemlich begeistert war, habe ich mir gleich fürs Auto eine Halterung besorgt und die Funktion gleich mal ausprobiert. Zur Peilung: Der Empfang von dem Gerät ist nicht ziemlich stark. Manchmal hat man überhaupt keinen Empfang und erhält bei der Eingabe keine Ergebnisse. Über die einfache Suchfunktion mit „Nuradresse“ kann ich auch nur abraten. Den Fehler habe ich am Anfang begangen, denn da erhält man hunderte Ergebnisse und findet so nie seinen Zielort. Man sollte über PLZ bzw. Ort, Adresse u. Hausnummer suchen. Selbst da findet das Navi leider öfters nichts weil z.B. der Straßenname bei Eingabe nicht auseinander geschrieben war, oder das Wort Straße bzw. Strasse nicht ausgeschrieben worden ist. Also von dem her steckt die Navigation noch in den Kinderschuhen. Zur Wegführung: Die Wegführung ist leider auch ein ziemlich großer Kritikpunkt, den sich der Hersteller von den Karten „Navtec“ einmal anssehen sollte. Das Navi führt einen zwar in 95% aller Fälle immer zum Ziel, jedoch oft viel umständlicher als es im Normalfall geht. Daher gebe ich der Routenführung vor allem im Stadtbereich ein klares Minus! Wenn man dann anders fährt, wird zwar die Route immer wieder neu berechnet, doch die Ergebnisse bleiben gleichschlecht. Zur Peilung: Was mir im Stadtbereich auch sehr negativ aufgefallen ist, ist das GPRS-Signal. Das fällt des öfteren aus, wenn eine schlechte Verbindung zu Sateliten herscht und gibt einen dann meisten nach den Ausfall total wirre Routen an, die man getrost ignorieren sollte und man vor den Ausfall noch den Weg fahren sollte, ansonsten kann es schon vorkommen, dass man einmal im Kreis geführt wird. Fazit: Also im Großen und Ganzen ist das Navi vom Handy noch ziemlich unausgereift und kommt an ein vollwärtiges Produkt bei weitem nicht ran. Übrigens die Verländerung für 1-Jahr-Lizenz (Österreich, Deutschland, Schweiz) kostet 49,99 Euro u. die Verkehrsinfo 11,99 Euro.

Fazit: Ein gutes Handy mit gewöhnungsbedürftiger Tastur und kleinen Nachbesserungsbedarf.