Samsung S8000 Jet Smartphone (Touchscreen, 5MP Kamera, WLAN, HSDPA) metallic-black

Konkrete Information zum Handy:

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Technische Information zum Handy:

Samsung S8000 Jet Smartphone metallic-black

  • 7,8cm (3,1 Zoll) Touchscreen Display (480x800Pixel)
  • 5 Megapixel Digitalkamera (Autofokus, Makromodus)
  • ca. 2GB dynamischer Speicher
  • Mp3-Player, Radio, Kalender, Terminplaner, Diktiergerät
  • Lieferumfang: Handy, Akku, Ladekabel, Headset, PC-Software, Datenkabel, Handbuch (Hinweis: Original deutsche Ware ohne Netzbetreiber Branding und mit deutscher Bedienungsanleitung), Tasche

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Online-Konmmentare zum Handy:

Samsung S8000 Jet Smartphone metallic-black

Samsung S8000 Jet Smartphone (Touchscreen, 5MP Kamera, WLAN, HSDPA) rose-black (Elektronik) Nach drei Monaten möchte ich nun auch eine kurze Rezension über meine Erfahrungen mit dem J t schreiben.

AMOLED-Display: Das Display des J t ist absolut unschlagbar. Selbst aus unmöglichen Winkeln und bei Sonnenlichteinfall ist das Display immer noch klar zu erkennen. Es hat absolut satte Farben und das Anschauen von Fotos macht richtig Freude. Ich persönlich habe, um den Akku zu schonen, die Helligkeit auf Stufe 2 runtergeschraubt, da diese m.E. vollkommen ausreichend für den Alltagsgebrauch ist.

Touchscreen: Einige Leute klagen darüber, dass man bei Scroll-Aktionen, z.B. im Kontakte- oder Nachrichten-Menü, gelegentlich versehentlich einen Kontakt antippt und somit öffnet. Dies ist mir persönlich nicht passiert. Das Gerät scrollt sauber und flüssig, auch in den Menüs ist dies kaum ein Problem. Ebenso gut ist die Texteingabe in Kontakten, Nachrichten, Kalendereinträgen, Browser etc. mittels Tastenfeld (1-9, klassisch) oder voller QWERTZ-Tastatur bei gedrehtem Bildschirm im Landscape-Mode. Jeder Klick wird mit Vibrationsfeedback (auf Wunsch auch deaktivierbar) bestätigt. Bei der Texteingabe ist auch der hervorragende T9-Modus zu erwähnen, denn sollte man bei der QWERTZ-Tastatur mal bei einem Buchstaben daneben tippen, erkennt er das Wort in der Regel trotzdem anhand der vorherigen/weiteren Eingabe.

Menü: Dank der Schnellstartleiste am unteren Bildschirmrand des Hauptbildschirms muss man für gängige Telefonaktionen (Tastenfeld, Kontaktliste, Nachrichten) nicht einmal ins Hauptmenü wechseln. Alles weitere ist relativ übersichtlich in 3 Menüseiten (iPhone lässt grüßen) eingeteilt. Ab der kommenden Frimware kann man sogar die Menüseiten frei belegen und das Menü somit individuell aufteilen (iPhone grüßt wieder).

Widgets: Jaja, die Widgets. Da der Hauptbildschirm ebenfalls über drei Seiten verteilt werden kann, kann man auf jeder Seite Widgets aus der aufklappbaren Seitenleiste ablegen. Kann man machen, muss mann aber nicht. Das einzige Widget, welches ich regelmäßig nutze, ist das mit den Telefonprofilen. Dieses habe ich auf der zweiten Seite abgelegt, sodass ich mit einem Wisch und einem Klick z.B. auf „Stumm“ wechseln kann. Die meisten der restlichen Widgets sind entweder Schnellstarticons für Webseiten (die dann im Browser geöffnet werden), z.B. Social Networks, oder Minianwendungen wie z.B. eine kleine AccuWeather-Vorhersage für 6 Tage (manchmal nicht unpraktisch), Notizzettelchen oder Geburtstage. Insgesamt Geschmackssache, aber sie sind ja nicht verpflichtend zu nutzen.

Organizer: Der große Schwachpunkt des J t. Der hauseigene Kalender ist eine Katastrophe. Er fasst 300 Einträge (sollte reichen), die maximale Eintragslänge von 15 Zeichen ist allerdings desaströs. Die Outlook-Sync mittels New PC Studio lässt ebenso zu wünschen übrig. Mein Tipp: Die kostenlose Java-Anwendung Snaptu. Sie beinhaltet den Google Kalender, den man auch von Android-Smartphones kennt. Den Google-Kalender wiederum kann man mittels Google Calendar Sync für PC (ebenfalls kostenlos von Google zu laden) und Outlook sowie Apples iCal (direkt ohne Zusatzsoftware) synchronisieren. Der Clou: In Snaptu kann man neue Einträge unterwegs erstellen und diese nimmt Outlook / iCal automatisch beim nächsten Start bzw. in frei wählbaren Zeitetappen (ab 5 Minuten) ebenfalls auf. Somit sind Kalender auf PC / Mac und J t immer in Einklang. Allerdings ist zu beachten, dass ein Internet-Paket vom Provider ratsam ist, da die Daten online mit dem Google-Konto abgeglichen werden.

Navi: Ich habe das Modell ohne Navikit gekauft und somit lediglich Google Maps vorinstalliert. Ich habe mir das, mit Navteq-Karten ausgestattete, kostenlose Naviprogramm Skobbler installiert. Dieses ist ein vollwertiges Naviprogramm mit Karten, Sprachausgabe, POIs etc. und Fußgängernavigation. Es gibt eine, speziell fürs J t angepasste Version auf der Anbieterseite bzw. auch über wap.skobbler.de direkt aufs Telefon. Das integrierte GPS ist ziemlich präzise und schnell einsatzbereit.

Kamera: Die Kamera macht sehr gute Fotos und Videos, verfügt über Schnickschnack wie Smile-Erkennung und der Blitz sorgt auch bei Dämmerung und Dunkelheit für gute Ausleuchtung. Die beste Kamera, die ich bisher in einem Mobiltelefon hatte. Auch das Durchscrollen in der Fotogalerie funktioniert ähnlich flüssig wie beim iPhone, im seitlich gedrehten Vollbildmodus kann man sogar mittels kippen nach rechts und links durch die Fotos stöbern, Je weiter man in eine Richtung kippt, desto schneller blättert das Telefon weiter durch die Galerie. Ein durchaus nettes Gimmick.

Bluetooth: Das Bluetooth-Menü bzw. eher der „Bluetooth-Button“ ist übersichtlich, schnell eingerichtet, flott bei der Übertragung (5 MB binnen weniger Sekunden zwischen meinem MacBook und dem J t) und stabil.

Akku: Der Akku hält bei mir ( 15-20 Minuten tel., 5-10 SMS und 5-10 Minuten online pro Tag) etwa 6-7 Tage, nicht zuletzt, da ich Bluetooth nur einschalte, wenn ich es brauche, auf WLAN dank UMTS-Flat mit HSDPA ganz verzichte und die Displayhelligkeit auf Stufe 2 reduziert habe. Dies alles schränkt mich nicht ein und verschafft mir eine m.E. durchaus respektable Akkulaufzeit.

mp3-Player: Der Player ist okay, allerdings nutze ich ihn quasi nie. Dank 3,5er Klinke kann man eigene Kopfhörer anschließen. Die mitgelieferten sind eher unterdurchschnittlich. Der Player unterstützt Cover-Ansicht und, im Landscape Mode, auch einen CoverFlow, wie man ihn von Apple kennt. Dieser wirkt allerdings eher steif und unausgegoren. Updates abwarten…

Noch ein abschließender Tipp: Im Auslieferungszustand hatte ich Firmware F4 (Endung der Firmwarebezeichnung, abzurufen über Tastenfeld mittels *#1234#, F steht für den Monat, also Juni, gezählt nach Alphabet) installiert. Diese führte manchmal zu merkwürdigen „falschen Fehlern“, z.B. dass beim Starten einer Anwendung nicht genügend Ressourcen zur Verfügung stünden, obwohl keine andere Anwendung aktiv war. Ähnlich war es beim Surfen im Internet, wo es plötzlich hieß, dass der Cache voll sei und die Seite nicht mehr geladen werden konnte. Diese Fehler sind nicht mehr aufgetreten, seit ich auf Firmware G3 (G=Juli) upgedatet habe.

Wie gesagt, alles eine Frage der Optimierung. Für den Auslieferungszustand gebe ich daher 4 von 5 Sternen, nach Update und der Entdeckung Snaptu / Google Calendar würde ich dem Gerät 5 Sterne geben. Insgesamt eine absolute Kaufempfehlung!